Einladungswettbewerb Lincoln Siedlung in Darmstadt

Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 sind in der Wissenschaftsstadt Darmstadt rund 314 ha ehemals militärisch genutzte Flächen brach gefallen. Das Ziel des Darmstädter Konversionsprozesses ist eine bedarfsgerechte und nachhaltige Entwicklung der Flächenpotenziale. Durch die attraktive innerstädtische Lage der Lincoln-Siedlung, mit der entsprechend vorhandenen Infrastruktur, ergibt sich ein hohes Potenzial für eine Wohnraumentwicklung auf dem 244.100 m2 großen Areal. Ziel ist es, ein sozial gemischtes, generationsübergreifendes Quartier zu schaffen, das bezahlbaren Wohnraum und ein familien-, kinder-, jugend-, senioren- und behindertengerechtes Umfeld, vorrangig für Darmstädter Bürgerinnen und Bürger, bereitstellt. Diese Mischung soll auch in dem Wohnungsmix seinen Niederschlag finden.

ZIEL und ZWECK              
Teilaufgabe 1: Es ist der Entwurf einer umgebauten und aufgestockten Doppelzeile zu erstellen, welcher Wohnungsgrundrisse im geförderten Wohnungsbau beinhaltet. Mindestens die aufgestockten Geschosse sind barrierefrei zu erschließen. Bei mindestens einem Geschoss sind die Anforderungen der HBO zur Barrierefreiheit auch im Grundriss abzubilden. Es ist den Entwurfsverfassern freigestellt, auch einen Teilabriss vorzunehmen, wenn dies eine wirtschaftliche Lösung darstellt.

Teilaufgabe 2: Es ist der Entwurf einer umgebauten, aufgestockten und erweiterten Doppelzeile zu erstellen, welcher attraktive Wohnungen im freifinanzierten Wohnungsbau beinhalten sollte. Zumindest die oberen Geschosse sollten barrierefrei sein.